COVID-19: Aktuelle Informationen

Die Corona-Pandemie ist eine große Herausforderung für Arzneimittel- und Medizinprodukte-Hersteller, deren derzeitige Hauptaufgabe momentan darin besteht, die Gesundheitsversorgung in diesen schwierigen Zeiten zu sichern. Die Produktion von rezeptfreien und rezeptpflichtigen Arzneimitteln kann jedoch nur weiter garantiert werden, wenn bestimmte Maßnahmen zur Sicherstellung und Versorgung ergriffen werden.

[glossar] Güter-, Waren- und Personenverkehr :::
Europaweit sollten die Grenzen zumindest für den Güter- und Warenverkehr sowie für den Grenzübertritt von Berufspendlern baldmöglichst wieder geöffnet werden. Nur so kann logistischen und personellen Problemen vorgebeugt und die Lieferkette wichtiger medizinischer Waren dauerhaft stabilisiert werden. [/glossar]

[glossar] Arzneimittel-Hersteller sind systemrelevant :::
Ferner muss die uneingeschränkte Systemrelevanz der Arzneimittel- und Medizinprodukte-Hersteller bundesweit einheitlich anerkannt werden. Dies sollte auch für pharmazeutische Unternehmen gelten, die nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel zur Selbstmedikation herstellen. Denn auch diese sind für die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung und somit für die Daseinsvorsorge unverzichtbar. [/glossar]

[glossar] Vergütung und wirtschaftliche Anreize :::
Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass es bereits jetzt zu erheblichen Preissteigerungen bei der Beschaffung und dem Transport von Wirkstoffen gekommen ist, die die Arzneimittel-Hersteller stark belasten. Damit diese Belastung nicht zu einer Reduzierung verfügbarer Arzneimittel führt, sollten keine weiteren finanziellen Sonderbelastungen durch die Krankenkassen auf die Unternehmen zukommen. Es sollte über Lösungen beraten werden, wie die Europäische Union als Standort für die pharmazeutische Industrie gestärkt und die Rückverlagerung der Wirkstoffproduktion attraktiv gemacht werden kann. [/glossar]

[glossar] Keine nationalen Alleingänge :::
Der BAH macht darauf aufmerksam, dass im Rahmen des Ende März in Kraft getretenen „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ die Regelung zur Sicherstellung von Arzneimitteln nicht zu einer Minderversorgung anderer wichtiger Märkte in- und außerhalb der EU führen sollte. Der Import unverzichtbarer Waren für die Arzneimittel- und Medizinproduktion könnte durch nationale Alleingänge maßgeblich gestört werden. [/glossar]

[glossar] Einbindung der Arzneimittel-Hersteller :::
Der BAH spricht sich nachdrücklich für Konsultationen mit den Arzneimittel-Herstellern aus, bevor rechtsverbindliche Anordnungen von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz seitens der Politik beschlossen werden. Dabei sollte das gemeinsame Ziel bleiben, sachgerechte und praktikable Regelungen zu finden, um die Versorgungssicherheit von Arzneimitteln weiterhin garantieren zu können. [/glossar]

Das Positionspapier des BAH zu COVID-19 mit dem Titel „Wie können Arzneimittel-Hersteller Versorgungssicherheit garantieren“ ist im unteren Bereich dieser Seite zu finden.

Der Verband wendet sich anhand von Pressemitteilungen an die Öffentlichkeit. Seine Mitgliedsunternehmen informiert er mithilfe des täglichen Newsletters „BAH um Vier“ sowie weiterer aktueller Aussendungen. Im BAH-Mitgliederbereich sind alle Meldungen und Dokumente zum Thema zu finden.

Aktuelle Informationen zu COVID-19 finden sich unter den folgenden Adressen:

Robert-Koch-Institut
Aktuelle Zahlen des RKI zum Coronavirus in Deutschland (siehe: „Fallzahlen und Epidemiologie“)

Weltgesundheitsorganisation
Aktuelle Zahlen der WHO zum Coronavirus weltweit

Coronavirus Resourche Center der Johns Hopkins University
Hier haben die Statistiken zu COVID-19 ihren Ursprung.

Bundesministerium für Gesundheit
Tagesaktuelle Informationen des BMG zum Coronavirus

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Informationsportal des BMBF zu Corona

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Hier bietet das BMWi Informationen und Unterstützung für Unternehmen.

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Informationen zum Coronavirus im Zusammenhang mit den regulatorischen Aufgabenstellungen des BfArM

Europäische Arzneimittelagentur
Aktuelle Informationen der EMA

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