BAH-Gesundheitsmonitor

Der BAH befragt die deutsche Bevölkerung regelmäßig zur gesundheitlichen Versorgungssituation in Deutschland und zu ihrer Meinung zu aktuellen gesundheitspolitisch oder wissenschaftlich relevanten Themen. Im Frühjahr 2013 startete die erste repräsentative Umfrage des BAH-Gesundheitsmonitors.

Pressemitteilungen zum Gesundheitsmonitor sowie aktuelle Ergebnisse finden Sie im unteren Bereich dieser Seite.

 

Frage zur Situation in der Coronakrise: Wurden Sie gut in der Apotheke beraten?

Basis: Alle Befragten, die während des Lockdowns eine Apotheke aufgesucht haben (Werte: aufgerundet)

Das Marktforschungsunternehmen The Nielsen Company GmbH befragt im Auftrag des BAH einmal im Jahr etwa 2.000 Bundesbürger zur Versorgungssituation und zweimal im Jahr etwa 1.000 Bundesbürger zu aktuellen Brennpunktthemen. Mittlerweile hat der Gesundheitsmonitor seinen festen Platz unter den Befragungen im Gesundheitswesen.

Im Sommer 2020 fand eine aktuelle Befragung zur Situation der Bevölkerung in der Coronakrise sowie zur persönlichen Impfbereitschaft statt. Die Ergebnisse finden Sie im unteren Bereich dieser Seite sowie unter diesem Link.

Coronakrise: Belastungen durch die Corona-Pandemie und persönliche Impfbereitschaft

Die Situation durch die Corona-Pandemie hat fast die Hälfte der Befragten psychisch belastet. Circa ein Drittel hatte wirtschaftliche Einbußen durch die krisenbedingten Maßnahmen und ein Fünftel der Bevölkerung war oder ist persönlich von der Krise betroffen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung im Rahmen des Gesundheitsmonitors des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH), die vom Marktforschungsinstitut Nielsen im Sommer 2020 unter 1.000 Personen durchgeführt wurde.

Insbesondere die jüngeren Befragten unter 30 Jahren sind demnach von wirtschaftlichen Einbußen betroffen. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Betroffenheit ab. Jüngere Menschen gehören häufiger zu den Leidtragenden, da sie eher in von der Krise stärker betroffenen Jobs arbeiten und öfter über schlechtere Verträge verfügen als ältere Menschen. Zudem sind Rentner nicht von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen.

Etwa ein Fünftel der Befragten hatte gesundheitliche Einschränkungen, da Arztbesuche oder Operationen verschoben werden mussten. Weil Medikamente nicht lieferbar waren, hatten neun Prozent gesundheitliche Einschränkungen.

Maßnahmen und Impfbereitschaft

80 Prozent der Befragten empfinden laut Gesundheitsmonitor-Befragung die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland als angemessen. Zwei Drittel geben an, sich impfen lassen zu wollen, wenn ein Impfstoff verfügbar ist. Mehr als 60 Prozent meinen, dem Impfstoff zu vertrauen, weil er umfangreich getestet würde. Vor allem mit zunehmendem Alter steigen die Zustimmungswerte zur Angemessenheit der in Deutschland getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Männer würden sich eher als Frauen impfen lassen, wenn ein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar wäre. Die Zustimmung zum Thema Impfung und auch das Vertrauen in einen potenziellen Impfstoff steigen mit dem Alter der Befragten, und sie sind insgesamt groß in der Bevölkerung.

Die Ergebnisse der aktuellen Corona-Brennpunktwelle können Sie im unteren Bereich dieser Seite finden.
 

Alle Pressemitteilungen zum Gesundheitsmonitor des BAH finden Sie im Folgenden:

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