Verbandshistorie

2017

Die BAH-Geschäftsstelle in Berlin hat mittlerweile 14 Mitarbeiter (Abteilungen GKV-Arzneimittelversorgung / Selbstmedikation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit).

2016

Am 24. Februar fand die offizielle Eröffnungsfeier der neuen BAH-Geschäftsstelle in Berlin statt.

Am 12. April endete der Pharmadialog zwischen Vertretern von Politik, Industrie, Forschung und Arbeitnehmerseite, an dem auch der BAH aktiv beteiligt war. Ziel des im Jahr 2014 begonnenen Dialogs war und ist die Stärkung des Forschungs-, Produktions- und Wirtschaftsstandortes Deutschland. Ergebnisse finden sich unter anderem im GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) wieder, das im Mai 2017 in weiten Teilen in Kraft trat.

2015

Vorstand und Geschäftsführung des BAH beschlossen im Februar 2015, die Abteilungen GKV-Arzneimittelversorgung / Selbstmedikation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nach Berlin zu verlegen. Im Dezember 2015 bezog der BAH die neuen Räumlichkeiten im SpreeKarree an der Friedrichstraße 134. Leiter der BAH-Geschäftsstelle Berlin ist Dr. Hermann Kortland, Stellv. Hauptgeschäftsführer. Ziel ist, die Interessen des BAH und seiner Mitgliedsunternehmen künftig gegenüber Politik, Behörden, Institutionen und Medien am Regierungssitz noch wirksamer zu vertreten.

2014

Am 26. Juni 2014 feierte der BAH in Berlin sein 60-jähriges Jubiläum. Der damalige BAH-Vorstandsvorsitzende Hans V. Regenauer blickte zurück auf die Verbandsgeschichte und zog Bilanz. „60 Jahre BAH, das sind 60 Jahre unermüdlicher Einsatz von vielen engagierten Mitstreitern aus dieser Industrie für diese Industrie und für die Belange einer modernen Arzneimittelversorgung“, so Regenauer in seiner Ansprache.  

2013

BAH macht sich für Kinder stark. Mitte März findet eine erste Informationsveranstaltung für Interessenten und zukünftige Mitglieder der Initiative "Arzneimittel für Kinder" des Verbandes statt.

Der BAH-Vorstand ernennt den Münchner Unternehmer und ehemaligen BAH-Vorsitzenden Johannes Burges für seine besonderen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden des Verbandes.

Nach der Bundestagswahl bringt sich der BAH mit einem politischen Forderungspapier in die gesundheitspolitische Debatte um die bestmögliche Arzneimittelversorgung und ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen ein.
Hans V. Regenauer wird zum neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem Amtsvorgänger Hans-Georg Hoffmann nicht mehr kandidiert hatte.
Mit dem Deutschen Gesundheitsmonitor des BAH schafft der Verband eine Plattform für Fragen, Trends und Perspektiven rund um das Gesundheitswesen.  

[TRENNER]

2012

Der BAH befasst sich mit dem Stellenwert des Arzneimittels in einer modernen Gesundheitsversorgung und fordert die Politik auf, verstärkt versorgungsrelevante und gesundheitsökonomische Aspekte in das Verfahren der Frühen Nutzenbewertung einzubeziehen.

2011

Um das weltweit wachsende Risiko gefälschter Arzneimittel weiterhin aus dem legalen Vertrieb in Deutschland herauszuhalten, gründet der BAH gemeinsam mit weiteren Verbänden den Verein securPharm.

Am 1. Juli tritt Dr. Martin Weiser als Geschäftsführer in den BAH ein. Mitte Oktober wird Dr. Weiser Hauptgeschäftsführer und somit Nachfolger von Dr. Mark Seidscheck, der nach 32 Jahren BAH-Zugehörigkeit in den Ruhestand tritt.

2010

Der BAH appelliert an die Politik: "Selbstmedikation muss Zukunft haben". Der damalige BAH-Vorsitzende Hoffmann fordert Politik und Krankenkassen zu einem öffentlichen Bekenntnis für OTC-Präparate auf. Die BAH-Kampagne "Das Grüne Rezept – Das Rezept für eine gute Verbindung" aus dem Jahre 2009 belegt in der Kategorie "Kampagne" des Health Media Award 2010 den 1. Platz. Dr. Bernd Eberwein, seit 1981 Geschäftsführer für den Bereich Wissenschaft, tritt in den Ruhestand. Nachfolger wird Dr. Elmar Kroth.

2009

Der BAH startet zu Jahresbeginn ein Verbandsprojekt zur Förderung der Akzeptanz und Verbreitung des Grünen Rezeptes. Ziel dieses Projektes ist es, die Ärzteschaft über die Bedeutung, den Stellenwert und die Nutzung des Grünen Rezeptes zu informieren. Begleitend wird der Ärzteschaft das Grüne Rezept- Formular auf individuelle Bestellung bundesweit zum kostenlosen Bezug angeboten.
Im November feiert der BAH das 30-jährige Dienstjubiläum und zugleich den 65. Geburtstag des ehemaligen BAH-Hauptgeschäftsführer Dr. Mark Seidscheck.

[TRENNER]

2007

Die „Initiative Raucherentwöhnung“ stellt eine vielbeachtete Studie zu Kosten und Nutzen der Nikotin- Ersatztherapie vor. Politisch wird das Jahr geprägt von den Fragen zur Zukunft des Arzneimittels nach dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG).

2006

Nach 1995 erfolgt zum zweiten Mal ein Erweiterungsbau der Geschäftsstelle in Bonn-Bad Godesberg. Der BAH erhält ein neues Logo.

2005

Nach 25 Jahren an der Spitze des BAH kandidiert Johannes Burges nicht mehr für den Vorsitz des BAH. Ihm folgt der stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzender des Rechtsausschusses Hans-Georg Hoffmann, damals Geschäftsführer bei MCM Klosterfrau in Köln. Zu Ehren von Johannes Burges wird im Oktober 2005 die Verbandsgeschäftsstelle in Johannes Burges-Haus umbenannt.

2004

Der BAH entwickelt mit Partnern aus Ärzte und Apothekerschaft das Grüne Rezept, um sich den Herausforderungen des GKV-Modernisierungsgesetz zu stellen. Der Jurist Dr. Hermann Kortland, der der Verbandsgeschäftsstelle seit 1989 angehört, wird Geschäftsführer für den Bereich Grundsatzfragen der GKV, Wirtschaft und Internationales. Inzwischen ist Dr. Kortland stellvertretender Hauptgeschäftsführer.

In der Bonner Redoute findet ein Festakt zum 50-jährigen Bestehen des BAH statt.

2003

Satzungsänderung hinsichtlich der politischen Aktivitäten und Mitgliederbetreuung:

Die satzungsmäßige Vertretung erstreckt sich seither auf den Bereich der Selbstmedikation und das Gebiet der rezeptpflichtigen Arzneimittel.

[TRENNER]

2001

Einrichtung eines Masterstudiengangs "Consumer Health Care" an der Berliner Humboldt-Universität sowie Namensänderung in "Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V."

1995

Berufung vom Bundesminister für Gesundheit in die "Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen".

1992

Gründung der Forschungsvereinigung der Arzneimittel-Hersteller e.V. (FAH).

1990

Verstärktes Engagement für die Selbstmedikation in den fünf neuen Bundesländern.

1987

Gründung des Wissenschafts- und Wirtschaftsdienstes, kurz WiDi.

1983

Namensänderung in "Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller e.V."

1981

Gründung der Kooperation Phytopharmaka. Ziel: Aufarbeitung des gesamten wissenschaftlichen Erkenntnismaterials auf dem Gebiet der Phytotherapie.

1980

Für besondere Verdienste rund um die Selbstmedikation verleiht der Verband seit diesem Jahr den Selbstmedikationspreis an verbandsexterne Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft oder Medien.

[TRENNER]

1970

Namensänderung in "Bundesfachverband der Heilmittelindustrie e.V." (BHI).

1965

Verstärkter Einsatz für die Interessenvertretung der nicht-rezeptpflichtigen Arzneimittel, für die Publikumswerbung erlaubt ist.

1962

Gründung des Vereins für lautere Heilmittelwerbung e.V. (INTEGRITAS). Ziel: Schutz und Stärkung von Wettbewerb und Werbung für Heilmittel und verwandte Produkte.

1961

Namensänderung in "Bundesfachverband der Heilmittelindustrie und der ihr verbundenen Werbewirtschaft (BHI)". Bildung der ersten Arbeitsausschüsse zur Unterstützung der Verbandsarbeit.

1956

Namensänderung in "Fachvereinigung Heilmittelwerbung e.V." Verstärktes Engagement für den Schutz und die Förderung einer freien, lauteren und sauberen Werbung auf dem Gebiet des Arznei- und Heilmittelwesens.

1954

Gründung des heutigen Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller in Köln unter dem Namen "Interessenvertretung der Heilmittelwerbung".

  • Mitgliederzahl: 66 Unternehmen aus Arzneimittelindustrie und Werbewirtschaft.
  • Aufgabenschwerpunkt: Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Lösung von Marketingproblemen.
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