Soziales Engagement

Spendenaufruf: Ocean Road Cancer Institute (ORCI) in Tansania

Die BAH-Mitgliedsorganisation action medeor engagiert sich seit langem in der Not- und Katastrophenhilfe und versorgt Menschen mit lebenswichtigen Arzneimitteln, medizinischen Verbrauchsmaterialien und medizinischem Equipment. Gemeinsam mit lokalen Partnern unterstützt action medeor seit über 50 Jahren rund 10.000 Gesundheitsstationen in weltweit 140 Ländern.

In Tansania etwa besteht akuter Bedarf an Arzneimitteln. Es gibt dort nur wenige Krankenhäuser, in denen Krebs behandelt werden kann. action medeor unterstützt das Ocean Road Cancer Institute (ORCI) in Dar es Salaam.

Das ORCI behandelt täglich durchschnittlich 455 Patienten, davon sind mehr als zwei Drittel Frauen. Die Patienten kommen aus Dar es Salaam, anderen Regionen Tansanias und sogar umliegenden Ländern. Leider reichen die Medikamente nicht aus, um alle Patienten fachgerecht zu behandeln. Insgesamt sind nur 30 bis 40 Prozent der Arzneimittel verfügbar. Noch schlechter ist die Verfügbarkeit bei speziellen Arzneimitteln wie monoklonalen Antikörpern und einigen Hormontherapien.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der action medeor. 

BAH spendet 50.000 Euro für Kampf gegen Ebola

Der Vorstand des BAH hat beschlossen, den Kampf gegen den Ebola-Virus mit einer Spende in Höhe von 50.000 EUR zu unterstützen. Die Spende geht an das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das die Arbeit der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung und Gesundheitsprojekte in Westafrika mitorganisiert.

Das DRK ist in Westafrika im Einsatz, baut beispielsweise Behandlungszentren auf, betreut die klinische Arbeit und unterstützt Helfer. Der BAH möchte mit dieser Spende dazu beitragen, dass Kranke vor Ort bestmöglich versorgt werden, aber auch dringend notwendige Aufklärungsarbeit geleistet wird.

Seit Ende des vergangenen Jahres weitet sich der Ebola-Virus in Westafrika aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte im August dieses Jahres den Ebola-Ausbruch zur gesundheitlichen Notlage. Nach Schätzungen der WHO sind bisher ca. 5.000 Menschen an dem Virus verstorben.

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